Festigung der Wettbewerbsfähigkeit von Tulip Ltd.
Randers, am 19. Januar 2009
Verhandlungen über Stilllegung der Abteilungen in Thetford und Bromborough sowie der Schlachtabteilung in Linton.
Nach einem guten Ergebnis des letzten Geschäftsjahres festigt Tulip Ltd. ihre Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich. Die englische Tochtergesellschaft von Danish Crown hat jetzt Verhandlungen mit den Mitarbeitern über eine Stilllegung der Abteilungen in Thetford und Bromborough sowie die Schlachtabteilung in Linton eingeleitet.
- Wir haben im Laufe der Jahre unsere Position auf dem stark von Wettbewerb geprägten englischen Markt gefestigt – spätestens durch die Übernahme des Fleischunternehmens Geo Adams & Sons. Wir müssen aber dauernd auf die Zukunft vorbereitet sein und laufend an einer Kostenreduzierung arbeiten, wobei wir durch eine Stilllegung der betreffenden Abteilungen beträchtliche Rationalisierungsgewinne erwirtschaften, sagt Carsten Jakobsen, stellvertretender Geschäftsführer von Danish Crown.
In Verbindung mit den Veränderungen beabsichtigen wir, die Produktion nach anderen Abteilungen von Tulip Ltd. zu verlegen um eine bessere Kapazitätsauslastung in den fortgeführten Fabriken zu erreichen.
Ein großer Teil der Produktion aus Thetford ist früher den sonstigen Abteilungen übertragen worden. Jetzt wird die Produktion von gebratenem Speck an Bodmin überführt, wo ähnliche Produkte schon hergestellt werden, wonach die Produktion von Thetford eingestellt ist. Die Fabrik in Bromborough produziert gekochte und geschnittene Aufschnittprodukte, und die Produktion hiervon wird nach Boston verlegt. In Linton wird nur die Schlachtabteilung stillgelegt, dafür aber nach dem Schlachthof von Tulip Ltd. in Spalding verlegt. Die sonstigen Aktivitäten in Linton, einschl. die Wurstherstellung bzw. Verpackung von frischem Fleisch, bleibt an dieser Fabrik.
In Verbindung mit den Stilllegungen leiten die Führungskräfte jetzt Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern nach geltenden englischen Vorschriften ein.
- Es ist immer bedauerlich, von tüchtigen Mitarbeitern Abschied nehmen zu müssen, wir werden jedoch mit den Arbeitnehmervertretern zusammenarbeiten, um den Berührten zu helfen, sagt Carsten Jakobsen.