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Nullrunde bei Danish Crown

DC Future

Randers, 10. März 2009

Danish Crown hat am heutigen Tag die ersten Maßnahmen im Rahmen des Plans zur Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit entlang der gesamten Wertkette vorgestellt.
Die Beschäftigten der Hauptverwaltung von Danish Crown im dänischen Randers wurden über die ersten Schritte des Plans mit der Bezeichnung DC Future informiert, der in diesem Jahr unter anderem eine Nullrunde für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst, deren Löhne und Gehälter normalerweise in jährlichen Tarifverhandlungen angepasst werden.

„Unsere Eigentümer sind zugleich unsere Rohwarenlieferanten und wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit bei der Abrechnung mit den Eigentümern sicherstellen“, sagt der Konzerngeschäftsführer von Danish Crown, Kjeld Johannesen „Anderenfalls kostet das Arbeitsplätze in Dänemark.“

Der weitaus größte Teil der Belegschaft von Danish Crown in Dänemark besteht aus stundenweise bezahlten Mitarbeitern, die im Rahmen eines Tarifvertrags angestellt sind. Für sie ist ein Tarifvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen worden, der für Danish Crown in diesem Jahr Mehrkosten von gut 120 Mio. DKK verursacht.

„Die abgeschlossenen Vereinbarungen werden selbstverständlich eingehalten – was für beide Seiten gilt“, sagt Kjeld Johannesen. „Gleichzeitig aber zieht das Kostensteigerungen nach sich, vor denen unsere ausländischen Konkurrenten nicht stehen. Daher muss eine Lohnerhöhung von Rationalisierungsmaßnahmen und einer Produktionssteigerung flankiert werden, damit das Unternehmen Danish Crown und somit auch die Arbeitsplätze gesichert werden.“

Die Nullrunde ist Teil eines umfassenderen Pakets. In den kommenden Wochen wird der Konzern festlegen, welche weiteren Maßnahmen im Rahmen von DC Future in die Wege geleitet werden.

„Damit arbeiten wir bereits am Haushalt für 2009/10, und wir können eine ganze Menge gewinnen, indem wir die Dinge cleverer oder auf eine neue Weise machen“, sagt Kjeld Johannesen. „Ich kann aber nicht ausschließen, dass wir auch die Anzahl der Beschäftigten prüfen müssen – auch in der Verwaltung.“

Ein genaues Datum für die nächste Mitteilung möchte er nicht nennen, doch sei die Konzernführung bestrebt, den Prozess noch vor Ende März so weit wie möglich umgesetzt zu haben.

„Mir ist bewusst, dass dies unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine verständliche Unruhe auslösen kann, doch wir möchten diese Maßnahmen so offen wie möglich durchführen“, erklärt Kjeld Johannesen.









Wussten Sie?

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…dass 1887 der erste dänische Genossenschaftsschweineschlachthof gegründet wurde. Dieser Schlachthof ist jetzt Teil des Danish Crown-Konzerns, der heute mehr als 100 Jahre danach immer noch auf dem Genossenschaftsgedanken baut.
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